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Holzpellets müssen trocken gelagert werden (Abbildung: Viessmann Werke)
Wer plant, sein Haus mittels eines Pelletofens zu beheizen, der muss sich im Vorfeld auch mit der Lagerung und der Anlieferung der Holzpellets beschäftigen.
Zunächst ist dabei das erforderliche Lagervolumen zu ermitteln, das sich überschlägig mit 1 m³ je kW Kesselleistung veranschlagen lässt. Die Dimensionierung des Lagers lässt so die Lagerung eines Jahresbedarfs an Holzpellets zu.
Als Lagerräume bieten sich Kellerräume an, die sich in unmittelbarer Nähe zum Pellethofen befinden – so ist eine automatische Beschickung des Ofens mittels Förderschnecke oder Saugsystem sichergestellt.
Es ist unbedingt auf die Trockenheit dieser Räume zu achten, feuchte Kellerräume kommen nicht in Frage, da Holzpellets sehr leicht Feuchtigkeit aufnehmen. Die Folge: Sie quellen auf und können dabei Förderschnecken oder andere Zuführungssysteme verstopfen.
Alternativ können die Pellets auch in Silos oder Erdtanks außerhalb des Hauses gelagert werden.
Zwar sind Holzpellets auch als Sackware erhältlich, doch ist eine Anlieferung als lose Ware mittels Tankwagen erstens billiger und zweitens weniger mühsam.
Die Beschickung des Pelletlagers erfolgt dabei über einen Schlauch, der in der Regel nicht mehr als 30 m überbrücken kann.
Hier muss auf den entsprechenden Platzbedarf bei der Anlieferung – Breite und lichte Höhe der Anfahrtswege, Rangiermöglichkeiten usw. – geachtet werden. Im Zweifelsfall sind die erforderlichen Räumlichkeiten mit den Lieferanten der Pellets im Vorfeld zu klären.